2026.06.05 TheaterX

"Hoppla wir sterben!"

Rheinmetall - eine deutsche Geschichte                                                                    

Kriegstüchtig also sollen wir werden - die Wehrpflicht kommt schrittweise zurück -  Aufrüstung aller Orten - Milliarden werden in die Rüstung gesteckt und quasi im Wochentakt brechen die Herrschenden Kriege vom Zaun. Obwohl es so viele Mo‌glichkeiten gab in der Geschichte, das Blatt ein fu‌r alle mal zu wenden – weg von Krieg, weg von der Aufru‌stung, weg von Militarisierung- der Funke ist nie u‌bergesprungen - der Tod ist halt doch ein Meister aus Deutschland. Krieg und Kapitalismus, ein eng verknu‌pftes Trauerspiel. 

Wir tauchen ein in das Rüstungs Auf und Ab der vergangenen Jahrzehnte und erza‌hlen diesmal die Geschichte eines der unangenehmsten Unternehmen: Rheinmetall, einer der gro‌ßten Waffenexporteure der Welt. Kaum ein Krieg wurde in der Welt in den letzten hundert Jahren nicht mit Waffen von Rheinmetall ausgestattet und versorgt. Trotz Zeit, trotz Rat, Rheinmetall war immer am Start. Und gerade jetzt ist es wieder an vorderster Front dabei. Doch die, die sich dagegen auflehnen und die sagen: "Nein, zum Krieg!", die gibt und gab es ebenfalls schon immer.
Ernst Toller formulierte es vor hundert Jahren, kurz nach dem Ersten Weltkrieg, der verlorenen Revolution von 1918 und den folgenden Jahren so: "Hoppla, wir leben!" Nachdem dem die Atomwaffen gebaut und Ende des letzten Jahrhunderts eigentlich wieder im Schrank verschwinden sollten, singen wir hundert Jahre spa‌ter plo‌tzlich zuru‌ck: 
"Hoppla, wir sterben!"

Aufgeführt von der Schnellen Kulturelle Eingreiftruppe S.K.E.T. vom Theater X aus Berlin.

Der Eintritt kostet je nach Möglichkeiten 7/12/18 € und der Einlass beginnt um 19 Uhr.
Karten können reserviert werden über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. und müssen aber bis spätestens 19.15 abgeholt werden!

Im Cafê vom Bunten Haus zeigen wir die Begleitausstellung "Zwangsarbeit bei Rheinmetall" vor dem Theaterstück und in der Pause.